|
Neuer Chevrolet Trans Sport Die amerikanische Dimension auf dem europäischen Minivan-Markt
Die Großraumlimousinen können als klassisches Beispiel dafür gelten, wie amerikanische Entwicklungen mit einem gewissen Zeitversatz in der Alten Welt Fuß fassen. In den USA gehören die sogenannten Minivans schon viel länger als in Europa zum gewohnten Straßenbild.
Sie dürfen dort als legitime Nachfolger der klassischen Straßenkreuzer gelten, denn sie haben deren Stärke, den komfortablen Transport zahlreicher Passagiere mit umfangreichem Reisegepäck, aber nicht die bekannten Nachteile, schlechte Raumökonomie und hohen Benzinverbrauch, übernommen.
Minivans erfüllen ihre Aufgabe wirtschaftlich und mit zeitgemäßem ökologischem Verhalten. Mit einem Marktvolumen von deutlich über einer Million Einheiten pro Jahr gehören die Minivans in den Vereinigten Staaten zu den beliebtesten Autos, die dem herkömmlichen Kombi längst den Rang abgelaufen haben.
Auch in Europa treffen die Minivans auf ein kontinuierlich wachsendes Marktvolumen. Waren 1994 noch 162 000 Neuzulassungen zu verzeichnen, stieg dieses Volumen im Jahr 1995 auf 212 000 Einheiten. Und bereits für das Jahr 2000 prognostizieren Marketingexperten rund 350 000 Neuzulassungen.
Den Begriff Minivan, für Europäer nicht auf Anhieb verständlich angesichts der immer noch stattlichen Abmessungen solcher Großraumlimousinen, haben die Amerikaner erfunden. Sie unterscheiden sie damit von den Full Size-Vans, die nie in nennenswerten Stückzahlen den Sprung über den Atlantik geschafft haben und die durchweg auf von Pickup-Trucks entlehnten Lastwagenfahrgestellen aufbauen.
Die Minivans basieren dagegen auf Personenwagen-Plattformen, wovon natürlich die Fahreigenschaften ebenso profitieren wie der Fahrkomfort. Ein moderner Minivan, das beweist auch der Chevrolet Trans Sport, läßt sich so mühelos und komfortabel fahren wie eine konventionelle Limousine der gehobenen Klasse.
Bei der Entwicklung des neuen Chevrolet, der auf dem europäischen Markt die Nachfolge des Pontiac Trans Sport antritt, arbeitete die Konzernmutter General Motors in Detroit eng mit dem Technischen Entwicklungszentrum der Rüsselsheimer Adam Opel AG zusammen. Ziel war es, die teilweise unterschiedlichen Erwartungen, die Amerikaner und Europäer an ein modernes Automobil stellen, harmonisch und ausgewogen unter einen Hut zu bringen.
Denn während bei den Amerikanern, die es gewohnt sind, sehr große Entfernungen im Automobil zurückzulegen, der Komfort höchste Priorität genießt, legen europäische und vor allem deutsche Kunden, großen Wert auf hohe Fahrleistungen und bestmögliche Fahreigenschaften. Der Chevrolet Trans Sport, der wie der Opel Sintra im GM-Werk Doraville im USBundesstaat Georgia vom Band läuft, wird beidem gerecht: Sein üppiges Raumangebot und die luxuriöse Ausstattung qualifizieren ihn als typischen Amerikaner, die Fahrqualitäten liegen ohne Einschränkungen auf jenem Niveau, für das europäische Autos bekannt sind.
Die technischen Unterschiede zeigen, daß der Chevrolet, obwohl auf der gleichen Plattform wie der Opel Sintra basierend, ein Fahrzeug mit spürbar anderem Charakter ist. Der Trans Sport verfügt nicht nur über einen längeren Radstand (3048 mm) auch seine Karosserie ist länger. Mit 5113 mm Gesamtlänge rangiert er bereits eine Klasse über dem Sintra. Zu den Pluspunkten dieses Konzeptes zählt die Tatsache, daß grundsätzliche Nachteile vieler anderer Vans vermieden werden; dazu zählt vor allem das geringe Kofferraumvolumen bei kompletter Sitzausrüstung.
Der Trans Sport kann bis zu sieben Personen komfortabel befördern, wobei hinter der letzten Sitzreihe immer noch ein mit einem Fassungsvermögen von 685 Litern weit überdurchschnittlicher Kofferraum zur Verfügung steht.
Was den Komfort angeht, bietet der Trans Sport schon serienmäßig all jene Accessoires, die für ein amerikanisches Auto der gehobenen Klasse selbstverständlich sind: Klimaanlage mit separater Regelung für den Fondraum, elektrisch verstellbarer Fahrersitz und elektrische Fensterheber sind nur einige der zahlreichen Merkmale, die den American way of Drive zu einer auch auf langen Strecken entspannenden und streßfreien Angelegenheit machen.
Typisch amerikanisch auch die Antriebseinheit. Sie trägt den Anforderungen Rechnung, die USBürger mit ihrem ausgeprägten Sinn für praktische Bedürfnisse besonders schätzen. Kultivierter, leiser Lauf, kraftvolles Drehmoment schon im unteren Drehzahlbereich, geringe Ansprüche an die Wartung (Zündkerzenwechsel nur alle 100 000 Kilometer) sowie überdurchschnittliche Robustheit und Langlebigkeit, die nicht zuletzt aus einem niedrigen Drehzahlniveau resultieren, gehören zu ihren Vorzügen.
Noch immer gilt in den USA die Weisheit, daß Hubraum durch nichts zu ersetzen ist. Der Chevrolet Trans Sport unterstreicht überzeugend, daß da etwas dran ist: Sein V6 Motor bietet ein Hubvolumen von 3,4 Litern genug, um die Maximalleistung von 137 kW/186 PS schon bei 5200 Umdrehungen aus dem Ärmel zu schütteln und zwischen 1400 und 5300 min´ auf die Kurbelwelle zu stemmen. Mit dieser bulligen Leistungscharakteristik sind ideale Voraussetzungen geschaffen für ein harmonisches Zusammenspiel mit der serienmäßigen, elektronisch gesteuerten Viergangautomatik.
Befürchtungen, der große Hubraum müsse mit entsprechendem Benzinverbrauch bezahlt werden, widerlegt der Chevrolet Trans Sport. Der Chevrolet-Sechszylinder, ausgerüstet mit einer sequentiell arbeitenden Benzineinspritzung, erzielt nach der neuen ECE-Meßmethode einen Durchschnittsverbrauch bei 12,3 Liter Normalbenzin pro 100 Kilometer ein günstiger Wert, wenn man die weit überdurchschnittliche Transportkapazität berücksichtigt.
Wirtschaftlichkeit genießt entgegen landläufiger Meinung auch in den USA einen hohen Stellenwert schließlich gibt es nirgendwo auf der Welt strengere Verbrauchsgesetze als in den Vereinigten Staaten.
Auf einen Blick
- Komplette Neuentwicklung
- Frontantrieb
- Drehmomentstarker, kultivierter 3,4-Liter-V6-Motor mit elektronisch gesteuerter Viergang-Automatik
- Niedriges Fahrzeuggewicht dank Verwendung leichter Werkstoffe
- 3.048 Millimeter Radstand
- 685 Liter (als 7-Sitzer) bis 4.413 Liter (als 2-Sitzer) Laderaum
- Zwei weitöffnende, seitliche Schiebetüren (auf der Beifahrerseite auf Wunsch mit Elektroantrieb)
- Überdurchschnittlich variabler Innenraum
- Standard-Sitzkonfiguration: Zwei Einzelsitze vorne mit verstellbarer Lendenwirbelstütze, 60/40 geteilte Bank in der 2. Reihe, 50/50 geteilte Bank in der 3. Reihe.
- Einzelsitze in der zweiten und dritten Reihe (Sonderausstattung) ohne Werkzeug schnell herausnehmbar, in Längsrichtung verstellbar, mit klappbaren Rückenlehnen und komplett umklappbar
- Zahlreiche Ablagemöglichkeiten
- Zwei zusätzliche 12-Volt-Anschlüsse
- Luxuriöse Serienausstattung
- Pollenfilter Klimaanlage
- Vordere Einzelradaufhängung mit Hilfsrahmen und Torsionskurbel-Hinterachse
- Antiblockiersystem
- Niveauregulierung an der Hinterachse
- Hohe passive Sicherheit durch Fahrer und BeifahrerAirbag, Gurthöhenverstellung vorne, Stahlrohrverstärkungen in den seitlichen Türen
- Crashoptimierte Karosserie (ab 1998 gültige Seitenaufprall-Standards werden erfüllt)
- Wartungsarme Technik (z.B. Zündkerzenwechsel erst nach 100.000 Kilometern)
Neuer Chevrolet Trans Sport - Die amerikanische Dimension auf dem europäischen Minivan-Markt
- Platz für sieben Personen
- luxuriöse Ausstattung
- zwei seitliche Schiebetüren
- überdurchschnittlich variable Sitzkonfiguration
- hoher Antriebskomfort durch 3,4-Liter-V6-Motor plus Automatik.
Mit dem völlig neuentwickelten Trans Sport wird Chevrolet ab Anfang 1997 die Opel Sintra-Baureihe ergänzen. Zwar basieren beide Modelle auf der selben Plattform, jedoch verfügt der Trans Sport über deutlich mehr Radstand (3048 mm), eine längere Karosserie (5113 mm) und einen Chevrolet-Antriebsstrang mit kraftvollem 3,4-Liter-V6-Triebwerk und Viergang-Automatik. Auch Fahrwerksabstimmung, Exterieur und Innenraum unterscheiden sich klar vom Sintra.
Der Markt
Die vielseitigen Großraumlimousinen gehören heute in Europa fast ebenso selbstverständlich wie in Amerika zum Straßenbild. In den USA zählen die Vans mit einem Marktvolumen von rund 1,2 Millionen Fahrzeugen diese Zahl gilt für das Jahr 1995 zu den beliebtesten Automobilen überhaupt. In Europa hat der Van-Markt dieses Ausmaß noch nicht erreicht, doch er wächst ständig: So sind die Neuzulassungen von 1994 bis 1995 von 162.000 auf 212.000 Einheiten gestiegen. Für 1996 werden bereits 270.000 Zulassungen erwartet und für das Jahr 2000 prognostizieren Experten rund 350.000 Einheiten. Keine schlechten Aussichten also für den völlig neuen Chevrolet Trans Sport, der die Opel Sintra-Reihe ergänzen wird.
Deutsch-Amerikanisches Gemeinschaftswerk
Bei der Entwicklung des neuen Trans Sport gab es im Rahmen der globalen Integrationsstrategie von General Motors eine enge Zusammenarbeit zwischen General Motors und dem Technischen Entwicklungszentrum der Rüsselsheimer Adam Opel AG. Teams von General Motors und Opel haben während der Entwicklung als gleichberechtigte Partner zusammengearbeitet. Wo immer es möglich war, kommen beim Trans Sport und beim Opel Sintra technisch identische Bauteile und Komponenten zum Einsatz. Dadurch entspricht der Trans Sport er wird ebenso wie der Sintra im GM-Werk Doraville/Georgia produziert sowohl den klassischen Vorstellungen an ein amerikanisches Automobil bezüglich Komfort und Platzangebot als auch den hohen Ansprüchen europäischer Kunden hinsichtlich Fahrleistungen und Fahreigenschaften.
Äußere Eleganz und innere Größe
Im Sinne bestmöglicher Raumausnutzung und optimaler Übersichtlichkeit im Stadtverkehr und bei Parkmanövern hat Chevrolet vom sogenannten "One-box-design" Abschied genommen: Die Karosserie-Linienführung ähnelt eher der eines eleganten Steilheck-Kombis mit klarer optischer Trennung von Motor und Innenraum. Bei der Gestaltung der Fahrzeugfront wurde insbesondere auf optimale Sichtverhältnisse aus der Position des Fahrers geachtet. Gegenüber dem Vorgänger wurden Neigung und Fläche der Windschutzscheibe reduziert. Das trägt bei Sonneneinstrahlung ebenso zur Minderung der Innenraumaufheizung bei wie die relativ steilstehenden Seiten und Heckscheiben, die zugleich ein großzügigeres Innenraumgefühl vermitteln. Die karosseriebündige Verglasung trägt zur Reduzierung der Windgeräusche bei.
Keine Abstriche bei der Sicherheit
Das Thema InsassenSicherheit spielte bei der Entwicklung des Trans Sport eine herausragende Rolle. Die KarosserieStruktur ist so ausgelegt, daß bei einem Front oder Heckaufprall ein ausgeklügeltes System exakt aufeinander abgestimmter Längsträger im Chassis Energie absorbiert und so die Insassenzelle schützt. Auch beim Seitenaufprall sind die Insassen durch gezielte QuerVerstärkungen und Rohre aus hochfestem Stahl in den Seitentüren hervorragend geschützt in diesem Punkt erfüllt der Trans Sport bereits heute die ab 1998 in den USA geltenden strengen Normen. Fahrer und Beifahrer genießen bei einem Frontal-Crash durch Fullsize-Airbags zusätzlichen Schutz, zudem können sie die Gurte dank Höhenverstellung exakt ihrer Statur anpassen.
Kunststoffummantelte Stoßfänger vorne und hinten sowie breite Kunststoffleisten an den Flanken schützen die Karosserie wirksam gegen leichte Rempler. Die großflächigen Hauptscheinwerfer mit Projektionslampen für das Fahrlicht stellen nicht nur ein markantes Styling-Merkmal dar, sondern bieten zugleich eine überlegene Leuchtkraft.
Der Trans Sport ist ein echtes "Raumfahrzeug"
Mit 5.114 Millimetern Außenlänge und einer Breite von 1.847 Millimetern liegen die Hauptabmessungen des Trans Sport im Bereich von Oberklasse-Limousinen. Das gilt auch für den mit 3.047 Millimetern üppig bemessenen Radstand. Zusammen mit dem Frontantriebskonzept und dem platzsparenden Quereinbau des Motors resultiert daraus ein im MinivanSegment einzigartiges Innenraumangebot: Bis zu sieben Insassen finden im Trans Sport Platz, wobei selbst bei maximaler Belegung hinter der dritten Sitzreihe noch 685 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung stehen. Wird der Trans Sport als Fünf bzw. Viersitzer genutzt, steigt die Ladekapazität auf 1.548 Liter, und wenn im Fond alle Sitze entfernt sind, können 4.413 Liter Ladegut verstaut werden, wobei es sicher interessant ist, daß dank der geschickten StoßdämpferAnordnung die Breite zwischen den hinteren Radkästen beachtliche 1.219 Millimeter beträgt. Damit ist der Trans Sport dem klassischen Kombi deutlich überlegen und kann in vielen Fällen sogar die Aufgaben eines Transporters übernehmen. Zudem ist müheloses Ein/Aussteigen bzw. Ein oder Ausladen sichergestellt. Denn während vorne zwei konventionelle Türen vorhanden sind, erfolgt der Zugang zum Fond durch beidseitige Schiebetüren mit einer Öffnungsbreite von immerhin 833 Millimetern. Einmalig im MinivanBereich und als Option verfügbar. Die beifahrerseitige Schiebetür läßt sich über einen Schalter an der Armaturentafel und einen weiteren Schalter am Türholm per Elektroantrieb öffnen bzw. schließen. Eine Ladeöffnung von 1.310 Millimetern Breite und 1.034 Millimetern Höhe gibt die weit nach oben schwingender Heckklappe frei. Damit das Gepäck gegebenenfalls fixiert werden kann, sind im Laderaum Verzurrösen vorhanden.
Variabilität auf die Spitze getrieben
Das Interieur ist auf extreme Variabilität ausgelegt. Mit der serienmäßigen Sitzkonfiguration 232 finden sieben Personen reichlich Platz, sowohl in Querrichtung als auch in bezug auf Kniefreiheit und Kopfhöhe. Grundsätzlich verfügt der Trans Sport über Einzelsitze mit Armlehnen und verstellbaren Lendenwirbelstützen für Fahrer und Beifahrer. Fünf Fond-Passagiere sitzen auf einer 3erBank (60/40 geteilt) in der zweiten Reihe und einer 2er Bank (50150 geteilt) in der dritten Reihe. Alle Plätze sind mit Armlehnen und integrierten Kopfstützen ausgerüstet. Als Sonderausstattung können Einzelsitze für den Fond (Konfiguration 32) oder zwei Einzelsitze mit Armlehnen (sogenannte Captain Chairs) in der zweiten Reihe und eine 2erSitzbank (50/50 geteilt) in der dritten Reihe geordert werden. Die dank ihres Magnesiumrahmens sehr leichten Einzelsitze lassen sich ohne Werkzeug mit wenigen Handgriffen herausnehmen. Im eingebauten Zustand können sowohl die Sitzlehnen als auch der komplette Sitz umgeklappt werden. Die Sitzbänke bzw. Einzelsitze der zweiten und dritten Reihe sind darüberhinaus in Längsrichtung verstellbar. Schnellen Zugriff nach hinten, beispielsweise auf eine im Fond abgelegte Tasche, ermöglicht die nach vorn klappbare Fahrersitzlehne. Der Fahrer bringt beim Trans Sport mit Sonderausstattungspaket seinen Sessel übrigens nicht manuell in die richtige Position, sondern per Elektroantrieb mit sechs Verstellmöglichkeiten. Weil der Sitzkomfort bei der Entwicklung des Trans Sport eine zentrale Rolle spielte, nutzten die Sitz-Konstrukteure sogenannte "Pressuremapping"-Daten, um ein optimales Komfort-Niveau für Personen unterschiedlicher Statur und Körpergröße sicherzustellen. "Pressuremapping" ist ein Verfahren, mit dessen Hilfe man ermitteln kann, wie ein Sitz seine Ausformung sowohl auf langen als auch auf kurzen Strecken beibehält. Diese Informationen wurden bei der Sitzauslegung berücksichtigt, um unter allen Fahrbedingungen bestmöglichen Komfort zu gewährleisten.
Umfangreiche Ausstattung
Zur Serienausstattung des Trans Sport zählt eine leistungsfähige Klimaanlage mit Pollenfilter, die auch bei hohen Außentemperaturen ein bekömmliches Innenraumklima sicherstellt. Darüber hinaus kann auf Wunsch der Fond separat geheizt bzw. klimatisiert werden, wobei Temperatur und Gebläsestufe auch von der zweiten Sitzreihe aus eingestellt werden können. Der wirksamen Innenraumdurchlüftung dienen außerdem die beiden seitlichen Ausstelfenster hinten. Die Außenspiegel sie sind größer als bei allen anderen Minivans lassen sich elektrisch verstellen und wenn's ganz eng wird nach innen klappen. Zur Serienausstattung zählen zudem elektrische Fensterheber an den Vordertüren, eine elektrische Türverriegelung und eine Geschwindigkeitsregelanlage.
Für Unterhaltung und Information unterwegs sorgt das serienmäßige Stereo-UKW/MW-Radio mit Sendersuchlauf und Scan-Funktion, RDS, Uhr und vier Lautsprechern. Um die Bedienung für den Fahrer noch einfacher (und damit sicherer) zu gestalten, gibt es zusätzliche Radio-Bedienelemente an der Nabe des neigungsverstellbaren Lederlenkrades.
Über den gesamten Innenraum verteilt findet man im Trans Sport zahlreiche Ablagemöglichkeiten. An den vorderen Türverkleidungen befinden sich Kartentaschen mit integrierten Cup Holdern. In der Mittelkonsole gibt es eine spezielle, herausnehmbare Ablage für Kassetten oder CD's, die übrigens auch im Handschuhfach platziert werden kann. Weitere Möglichkeiten, Utensilien unterzubringen, bieten ein Schubfach unter dem Beifahrersitz, Taschen an den Rückseiten der Vordersitzlehnen und an den Verkleidungen der Schiebetüren, kleine Gepäcknetze an den Kofferraum-Seitenwänden sowie Staufächer mit Klappe für die Passagiere der dritten Sitzreihe. Zwei zusätzliche 12-Volt-Anschlüsse im unteren Bereich der Armaturentafel und an der linken Gepäckraumseite versorgen bei Bedarf Geräte wie Kühlbox oder Funktelefon mit Strom. Ein Batteriewächter verhindert übrigens das übermäßige Entladen des Akkus bei stehendem Motor.
Das großzügig gestaltete Cockpit verfügt über klar gezeichnete Instrumente einschließlich Drehzahlmesser und ergonomisch angelegte Bedienelemente. Warnleuchten gibt es unter anderem für zu niedriges Kühlwasser, Motoröl, Bremsflüssigkeits-Niveau und nicht korrekte Schließung von Türen/Heckklappe, ein Warnton wird aktiviert, wenn die Sicherheitsgurte nicht angelegt sind, bei stehendem Motor die Hauptscheinwerfer eingeschaltet sind oder sich beim Aussteigen noch der Schlüssel im Zündschloß befindet. Neben dem bereits sehr üppig ausgestatteten Basismodell offeriert Chevrolet den Trans Sport auch mit erweiterter Serienausstattung. Dieses Paket umfaßt eine Dachreling, eine elektrische Sechswege-Verstellung des Fahrersitzes, beleuchtete Makeup-Spiegel für Fahrer und Beifaher sowie eine Dachkonsole. Letztere enthält neben Fächern für die Garagentor-Fernbedienung und die Brille auch Außentemperaturanzeige, Kompass, Anzeigen für wichtige Fahrzeugfunktionen und das Display des Trip-Computers. Darüber hinaus ist eine Reihe von Sonderausstattungen verfügbar, beispielsweise die elektrische Betätigung für die beifahrerseitige Schiebetür, eine zusätzliche Klimaanlage im Fond (in Kombination mit Traktionsregelung), elektrische Sitzverstellung für den Beifahrer, Ledersitze und für das Modell mit erweiterter Serienausstattung das Montana-Paket, unter anderem mit Klimaanlage auch im Fond, Traktionsregelung und Dachreling. Alle Versionen rollen auf attraktiven Leichtmetallrädern ( 6 x 15 Zoll) mit Reifen der Größe 205/65 R 15.
Trans Sport-Fahrwerk:
Komfort und Sicherheit auf hohem Niveau
GM hat sich bei der Entwicklung des neuen Trans Sport zum Ziel gesetzt, Pkw-ähnliche Fahr- und Handlingeigenschaften zu realisieren. Die vordere Einzelradaufhängung mit L-förmigen Querlenkern, McPherson-Federbeinen und Stabilisator ist deshalb nicht direkt, sondern über einen Hilfsrahmen mit dem Aufbau verbunden. Dieser Rahmen wiederum, in dem auch der Motor und das Lenkgetriebe gelagert sind, ist durch vier speziell abgestimmte Metall/Gummilager an der Karosserie fixiert. Die doppelte Isolation hält Fahrbahnstöße und Abrollgeräusche wirksam vom Innenraum fern. Dank der pneumatischen Niveauregulierung an der Torsionskurbel-Hinterachse bleiben Bodenfreiheit und Federweg (auch die Scheinwerfer-Einstellung) unabhängig von der Beladung konstant, was ebenfalls dem Komfort und der Fahrsicherheit dient. Natürlich waren an der Fahrwerksentwicklung die Ingenieure des Technischen Entwicklungszentrums der Adam Opel AG maßgeblich beteiligt.
Zur Sicherheitsausstattung des Trans Sport zählt ferner das Antiblockiersystem, das selbst bei Panikbremsungen noch Ausweichmanöver ermöglicht. Sichere Verzögerung und Standfestigkeit auch bei hoher Beanspruchung gewährleistet die Bremsanlage mit Scheiben vorne (Durchmesser: 277 mm) und hinten.
Leichtgängigkeit beim Rangieren und ein präziser Fahrbahnkontakt bei höherem Tempo sind die Merkmale der ZahnstangenServolenkung, die mit 3,05 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag angenehm direkt arbeitet. Gegenüber dem Vorgänger konnte der Wendekreis erheblich auf 12,1 Meter reduziert werden.
Alles in allem bietet der Trans Sport erstklassigen Federungskomfort und ausgesprochen gutmütige, jederzeit berechenbare Fahreigenschaften. Für ein Fahrzeug dieser Größe wird zudem eine überraschend gute Handlichkeit geboten, was in Verbindung mit der exzellenten Obersichtlichkeit und der gegenüber einem konventionellen Pkw deutlich höheren Sitzposition besonders das Fahren in der Stadt erheblich vereinfacht.
Viel Kraft aus reichlich Hubraum
Mit dem 3,4-Liter-V6-Motor hat Chevrolet für den Trans Sport einen Antrieb gewählt, der sich durch Robustheit, Laufkultur, bullige Zugkraft kompakte Abmessungen und geringes Gewicht (nur 161 Kilogramm) auszeichnet. Das Triebwerk ist mit 9,5 : 1 verdichtet und mit einer sequentiell arbeitenden Einspritzung ausgerüstet. Es leistet bei 5.200 min, 137 KW/186 PS. Die außerordentlich flach verlaufende DrehmomentKurve erreicht bei 4.000 min, ihren Maximalwert von 285 Newtonmetern. Mehr als 90 Prozent dieses Wertes stehen zwischen 1.400 und 5.300 min, bereit. Damit ist dieses Aggregat der ideale Partner für die elektronisch gesteuerte ViergangAutomatik. Die 100 km/hMarke erreicht der Trans Sport aus dem Stand in 11,2 Sekunden; mit 177 km/h Höchstgeschwindigkeit lassen sich auch auf langen Touren gute Schnitte erzielen. Der Durchschnittsverbrauch nach neuer ECE-Meßmethode liegt bei 12,3 Liter Normalbenzin pro 100 km. Mit dem 95LiterKraftstofftank sind also lange Etappen ohne Tankstopp gewährleistet.
Um die Laufruhe des Motors weiter zu verbessern, haben die Chevrolet-Ingenieure die Zylinderwände verstärkt, eine strukturfestere Ölwanne montiert und die Nebenaggregate direkt am Motorblock angebracht. Das Schmiermitteiniveau und der Kühlmittelstand werden permanent überwacht bei Bedarf erscheint ein Warnsignal, so daß teure Folgeschäden vermieden werden. Ein wichtiger Beitrag zur Senkung der Wartungskosten sind die Zündkerzen-Wechselintervalle von 100.000 Kilometern, der nur alle fünf Jahre (oder nach 100.000 Kilometern) anstehende Wechsel der Kühlflüssigkeit und der Entfall des Getriebeö-lWechsels. Auch der Riemen für die Nebenantriebe (Lichtmaschine, Klimakompressor, Ölpumpe der Servolenkung) muß nur alle 100.000 Kilometer gewechselt werden.
Der neue Trans Sport:
Ein ganz besonderer Minivan
Raumangebot und Komfort gehören zu den herausragenden Stärken des neuen Chevrolet Trans Sport. Er offeriert zudem eine sehr hohe Flexibilität und Variabilität, entsprechend vielfältig sind seine Nutzungsmöglichkeiten, privat wie beruflich. Die Bandbreite der Zielgruppen reicht von der Familie mit mehreren Kindern über Freiberufler/Selbständige bis zu Gewerbetreibenden. Kurzum. Für alle, die bei hohem Transportbedarf seien es Personen, Waren oder Hobby/FreizeitGerätschaften auf Stil und Komfort nicht verzichten wollen, stellt der neue Chevrolet Trans Sport ein außergewöhnliches Angebot dar.
Wie der Sintra wird auch der Trans Sport per Schiff nach Europa (Antwerpen) transportiert. Vertrieben wird die neue Großraumlimousine in den verschiedenen europäischen Märkten über ein Netz ausgewählter Chevrolet-Händler.
|